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"Nachdenken kann man auch im vorhinein." (Benyoetz)

 
William Gibson ist auch dabei http://williamgibsonbooks.com/blog/blog.asp
nach Telepolis http://www.heise.de/tp/deutsch/inhalt/buch/14256/1.html
Merkwürdigerweise habe ich nicht den "Neuromancer" gelesen, staubt ein hier, sondern "Virtuelles Licht".

Ich höre Element of crime. Die übten damals im Übungsraum nebenan. SO36, U-Bhf. Schlesisches Tor. Die Musik war sehr verschieden. Haben wir überhaupt Musik gemacht? Die Zeit ist jedenfalls vergangen.
"Bring' den Vorschlaghammer mit" "Don't you smile"

Verkauft: Yello, Zebra und Carmel, Set me free
"Napoli": "The memories still haunt me..."
Dennoch, auch Chopin aus "Der Pianist" hat etwas. Gleich gestern gehört, zum Einschlafen. Nachgesehen, 1810 geboren, also fast 200 Jahre alte Musik. Das fasziniert mich immer wieder. Die Überbrückung der Zeit über Schrift, hier Noten. Kultur. Chopin ist nur 39 Jahre alt geworden. Ich bin also schon tot, sozusagen, vor kurzem gestorben. Er schreibt Noten auf und Szpilman interpretiert sie 1945 und überlebt, spielend in einem zerstörten Haus.
Klavierunterricht, das kam dann nach einer Weile für mich nicht mehr in Frage, damals im Internat mit 11. Protest. Carl Maria von Weber, vierhändig zu Nikolaus, nein. Abba sollte gespielt werden und "We love you" von den Rolling Stones. Nein, geht nicht. Dann geht das auch nicht mehr. Ich nicht. Pech.

Lottmann wartet auch hier: lottmann
17:37
Habe bei Hugendubel letzte Woche geschnuppert und es sofort als Must bewertet. Immer wieder erstaunt, wenn Dinge stattgefunden haben und ich davon nichts mitbekommen habe. Vollkommen in der Parallelwelt.
"Es war in der Zeit, als ich unbedingt ein Schriftsteller sein wollte. Eine schreckliche Zeit. Morgens kam ich nicht aus dem Bett, und abends hatte ich Depressionen. Dazwischen zersprang mir der Kopf. Oft saß ich einenhalben Tag lang vor einer Mauer von NIchts, einem zugehängten Fenster, vor meinem Schreibtisch und dachte: Ich bin ein Schriftsteller.
Dieser Gedanke gefiel mir wie überhaupt der Zustand. Was konnte nicht alles werden! Alles war offen...
Unfaßbar, aber das ging nun schon einen ganzen Winter lang so, und der Frühling war auch schon fast vorbei. Die Depressionen wurden abends immer stärker, und wenn tagsüber die Sonne schien, machte mich der Gedanke verzweifelt, andere Menschen würden draußen herumlaufen, während ich das Recht dazu nicht mehr hatte...denn dann hätte man mich beobachten können, wie ich 'arbeitete', also Kaffee trank und 'nachdachte'."

Endlich Ordnung begonnen. Dokumente weggeheftet, das dauert alles länger als gedacht. Die Dinge sind sowieso immer schneller gedacht als gemacht, das liegt ja in der Natur der Sache.

"Schröder überzeugt nicht
Fernsehen und Zeitungen bewerten die Regierungserklärung kritisch
In den Kommentaren der Zeitungen und des Fernsehens erhielt Schröder noch schlechtere Noten: 25 Prozent der Aussagen dort sind negativ, nur 7,8 Prozent positiv. „Das Medienecho zeigt, dass der Kanzler nicht überzeugt hat", sagt Rettich.
Ausgewertet wurden für diese Analyse die Fernsehnachrichten von ARD und ZDF, RTL, SAT.1 und ProSieben am Freitag sowie die Politik- und Wirtschaftsteile von „Berliner Zeitung", „Bild", „Welt", „FAZ", „FR", „SZ" und „taz" von gestern."
http://www.wams.de/data/2003/03/16/53159.html

Guten Appetit!
huhn
"Essen wir kranke Hühner?
Ein neues Video zeigt die Qualen der Hähnchen in Deutschlands Mastanlagen. Die Tiere sind so überzüchtet, dass sie ihr eigenes Gewicht nicht mehr tragen können"
http://www.wams.de/data/2003/03/16/53177.html?search=kranke+H%FChner&searchHILI=1
Dazu auch: http://www.tierrechte.de/bibliothek/index.shtml

"Immer mehr Parkplätze werden zu Sex-Treffpunkten"
http://www.wams.de/data/2003/03/16/53181.html?search=parkpl%E4tze&searchHILI=1

Literaturbeilage WAMS, morgen FAZ.
Süddeutsche Aufstand der Redaktuere, Schirrmacher-Kommentar heute.

Gestern ein wunderschöner Tag in Berlin. Keine Wolke am Himmel. "Oh Happy day". Frühling naht. Positive Welteinstellung. Kann mich wieder am Anblick der Naturpollocks (Äste vor Himmel) erfreuen. Vorhaben: die Tage das fotografieren gehen. Aufbruch.
pollck42
 

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