Ach ja, so war es, der Kaufhausbrand wurde mit dem Wortspiel warehouse belegt. Ohne genauere Sprachkenntnis denkt man ottomäßig an Warenhaus. Gemeint war "A large and impersonal institution providing accomodation for mental patients, old people, or poor people" (Oxford Dictionary of modern slang).
Dieses Buch war eine Empfehlung des Englisch-Lehrers an der Uni. Die englische Sprache in der Informatik würde man damit am besten verstehen. Hilft wirklich.
Aber was bringt so etwas? Genauso gut kann man ein chinesisches Sprichwort drucken. Das ist eines der Probleme gewesen. Texte für wen?
Wunderbarer Tag in Berliln. Oh happy day. Habe etwas aufgeräumt. Der Schreibtisch zeigt sein Holz, wunderbar. Ich muß an den Kern gelangen. Nach Innen hören, weniger außen. Die Außenwelt bringt mich immer ab, von mir selbst. Aber das wird ja im allgemeinen Leben genannt.
Der Solipsist
Nun gestern also TV-Abend gemacht. Den Typen in der ARD kann ich nur einmal wöchentlich ertragen. Diese Fragen sind ja so etwas von bescheuert, das kann ich nicht anders klassifizieren. Das ist nichts für mich. Dann eben keine bunten Bildchen. "Hast Du gesehen?" "Was?"
Jetzt wird es salonfähig stets den Wahrheitsgehalt in Frage zu stellen. Als wenn das schon jemals anders gewesen wäre. Das ist auch Leben. Was weiß man denn schon aus erster Hand?
Gibt es die Welt denn überhaupt?
Gibt es denn den Irak? Wer war denn schon dort? Und wenn, was beweist es. Ich war noch nicht dort, aber in Tunesien. Also Afrika gibt es für mich. Das führt nicht weiter im Moment. Nichts Genaues weiß man nicht. Es geht immer um Plausibilität und die eigene Meinung. Blut für Öl, primär? Aber bitte. Das kann doch wohl wirklich niemand glauben. Mal kurz "Ich war Saddams Sohn durchgeblättert." "Die Kriege der Bush-Familie", schon dieser Titel.
Blair darf jetzt freitanken oder wie? Es gäbe noch viel zu sagen.
Nachprüfbar ist das nicht. Eine Informationsquelle ihres Vertrauens.
Wie sagt es Descartes, "Ich denke, also bin ich"
Hier muß ich ansetzen, wie geht es weiter? "Vorausgesetzt das stimmt", vorausgesetzt ich existiere, vorausgesetzt die Welt existiert physikalisch, vorausgesetzt, die Welt ist wirklich so, wie wir sie sehen. "Die Welt ist alles, was der Fall ist" Die Welt ist alles, was im freien Fall ist.
Wovon man nicht sprechen kann, muß man anfangen zu denken, dann fällt das reden leichter.
Also was nun? Ich bin. Und da draußen muß nicht etwas sein. Manche stellen das nicht in Frage, nehmen die Welt physikalisch gegeben hin. Aber, nichts Genaues weiß man nicht.
Sprechen die Nachrichtensprecher? Hat der Geheimdienst Leute im Studio, die mit vorgehaltener Pistole Beiträge diktieren. Gibt es Redfreiheit, Demonstrationsfreiheit? Täuschung? So gesehen, wo ist die Diktatur? Leben wir so betrachtet nicht in einem freien Land?
Ist der Reporter aus Bagdad nicht im Nebenraum? Schließlich sagt es uns doch nicht, wo er ist. Wo ist das Bild. Ein Foto. Wer hat noch keinen Doppelgänger? Und das digital, stimmlich. Analyse? Ja, er ist es.
Was nun? Warum nicht alles in Frage stellen? Entweder richtig oder gar nicht. Illuminaten lassen grüßen. Verschwörungstheorien. Kennedy ist doch von den Rolling Stones getötet worden, das habe ich die Tage im Radio gehört. Gut aufgehoben bei den Durchgeknallten. Immer auf dem Orientteppich bleiben.
1000 und eine Nacht.
Dieses Buch war eine Empfehlung des Englisch-Lehrers an der Uni. Die englische Sprache in der Informatik würde man damit am besten verstehen. Hilft wirklich.
Aber was bringt so etwas? Genauso gut kann man ein chinesisches Sprichwort drucken. Das ist eines der Probleme gewesen. Texte für wen?
Wunderbarer Tag in Berliln. Oh happy day. Habe etwas aufgeräumt. Der Schreibtisch zeigt sein Holz, wunderbar. Ich muß an den Kern gelangen. Nach Innen hören, weniger außen. Die Außenwelt bringt mich immer ab, von mir selbst. Aber das wird ja im allgemeinen Leben genannt.
Der Solipsist
Nun gestern also TV-Abend gemacht. Den Typen in der ARD kann ich nur einmal wöchentlich ertragen. Diese Fragen sind ja so etwas von bescheuert, das kann ich nicht anders klassifizieren. Das ist nichts für mich. Dann eben keine bunten Bildchen. "Hast Du gesehen?" "Was?"
Jetzt wird es salonfähig stets den Wahrheitsgehalt in Frage zu stellen. Als wenn das schon jemals anders gewesen wäre. Das ist auch Leben. Was weiß man denn schon aus erster Hand?
Gibt es die Welt denn überhaupt?
Gibt es denn den Irak? Wer war denn schon dort? Und wenn, was beweist es. Ich war noch nicht dort, aber in Tunesien. Also Afrika gibt es für mich. Das führt nicht weiter im Moment. Nichts Genaues weiß man nicht. Es geht immer um Plausibilität und die eigene Meinung. Blut für Öl, primär? Aber bitte. Das kann doch wohl wirklich niemand glauben. Mal kurz "Ich war Saddams Sohn durchgeblättert." "Die Kriege der Bush-Familie", schon dieser Titel.
Blair darf jetzt freitanken oder wie? Es gäbe noch viel zu sagen.
Nachprüfbar ist das nicht. Eine Informationsquelle ihres Vertrauens.
Wie sagt es Descartes, "Ich denke, also bin ich"
Hier muß ich ansetzen, wie geht es weiter? "Vorausgesetzt das stimmt", vorausgesetzt ich existiere, vorausgesetzt die Welt existiert physikalisch, vorausgesetzt, die Welt ist wirklich so, wie wir sie sehen. "Die Welt ist alles, was der Fall ist" Die Welt ist alles, was im freien Fall ist.
Wovon man nicht sprechen kann, muß man anfangen zu denken, dann fällt das reden leichter.
Also was nun? Ich bin. Und da draußen muß nicht etwas sein. Manche stellen das nicht in Frage, nehmen die Welt physikalisch gegeben hin. Aber, nichts Genaues weiß man nicht.
Sprechen die Nachrichtensprecher? Hat der Geheimdienst Leute im Studio, die mit vorgehaltener Pistole Beiträge diktieren. Gibt es Redfreiheit, Demonstrationsfreiheit? Täuschung? So gesehen, wo ist die Diktatur? Leben wir so betrachtet nicht in einem freien Land?
Ist der Reporter aus Bagdad nicht im Nebenraum? Schließlich sagt es uns doch nicht, wo er ist. Wo ist das Bild. Ein Foto. Wer hat noch keinen Doppelgänger? Und das digital, stimmlich. Analyse? Ja, er ist es.
Was nun? Warum nicht alles in Frage stellen? Entweder richtig oder gar nicht. Illuminaten lassen grüßen. Verschwörungstheorien. Kennedy ist doch von den Rolling Stones getötet worden, das habe ich die Tage im Radio gehört. Gut aufgehoben bei den Durchgeknallten. Immer auf dem Orientteppich bleiben.
1000 und eine Nacht.
synapse - am Freitag, 21. März 2003, 12:42